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  • AutorenbildFlorian Hasler

Schweizer Lernplattform evulpo expandiert erfolgreich ins Ausland

Die Schweizer E-Learning-Plattform evulpo wurde erst vor zwei Jahren gegründet, zählt bis heute aber bereits 250 Mitarbeiter in sieben Ländern. In der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich kann die Plattform bereits seit Juli genutzt werden und stösst mit mehreren tausend Lernenden pro Tag auf grosse Resonanz. Auch in Italien, Spanien, Portugal und England wird das Angebot, das unzählige Erklärvideos, Zusammenfassungen sowie Übungen umfasst und strikt am Lehrplan des jeweiligen Landes ausgerichtet ist, im Dezember dieses Jahres verfügbar sein. Nächstes Jahr folgen Südamerika und Afrika.

«Hilfe beim Schulstoff haben. Immer. Überall. Und auf Knopfdruck.» Das ist die Vision von evulpo. Um dieses Ziel zu erreichen, erstellt ein 250 Mitarbeiter umfassendes Team um Gründer und CEO Christian Marty eine riesige Lernplattform, in welcher es neben Lernmaterialien auch hilfreiche Lernstatistiken sowie motivierende Gruppenfunktionen gibt. «Wenn man in der Schule etwas nicht verstanden hat, so kann man auf evulpo zugreifen», sagt Marty: «evulpo ist wie ein Lernbuddy. Man gewinnt dadurch einen Begleiter durch das Schulleben.» Anfangs war das Angebot auf die Schweiz begrenzt, kurz darauf folgte im Juli dieses Jahres auch Deutschland und Frankreich. Die Expansion nach Italien, Spanien, Portugal und England erfolgt im Dezember. Im nächsten Jahr geht es auch in andere Kontinente; unter anderem will man nach Südamerika und Afrika. «Wir freuen uns, dass evulpo so gut aufgenommen wird. Wir sind überzeugt, dass wir die Bildungslandschaft weltweit nachhaltig prägen werden», so Christian Marty, der das Unternehmen mit Manuel Kant und Jonas Fehlmann gegründet hat.

Ungewöhnliches Businessmodell

Der Grundzugang zum Angebot ist kostenlos. Nur dann, wenn man das Angebot sowohl regelmässig als auch intensiv nutzen will, muss man sich den Zugang kaufen. In diesem Fall gibt es die Wahl zwischen einem Monats- oder einem Jahresabo, wobei der Preis für ein Jahresabo nicht viel höher ist als der für eine einzelne Nachhilfestunde. «Nur so kann gewährleistet werden, dass auch Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen, einkommensschwächeren Schichten schulische Unterstützung von bester Qualität erhalten», sagt Marty. Die Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung ist ihm und seinen zwei Mitgründern besonders wichtig. «Auch die weniger privilegierten Mitglieder der Gesellschaft müssen Zugriff auf Nachhilfe haben. Deshalb ist es wichtig, Einstiegshürden so weit wie möglich abzubauen.»

Dank Investoren zur grössten Lernplattform der Welt

Vom Angebot überzeugt sind auch die Investoren. Das vor zwei Jahren gegründete Startup konnte bereits Investitionsgelder im mehrstelligen Millionenbereich aufnehmen. Zu den teils namhaften Kapitalgebern gehören mitunter Schweizer Family Offices. Marty: «Dank den Investoren können wir unser Projekt derart schnell vorantreiben – und dranbleiben am Langzeitziel: Die grösste Lernplattform der Welt.»

Quelle: MM

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