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  • AutorenbildFlorian Hasler

Mit der Heckenschere des Nachbarn CO2 sparen

Die Schweizer Sharing-Community von Sharely spart jährlich rund 270 Tonnen CO2, indem sie Gegenstände wie Schleifmaschinen, Gartengeräte, Hochdruckreiniger oder Fahrzeug-Anhänger teilt – Tendenz steigend. Eine unabhängige Studie zeigt: In den letzten drei Jahren sind so über 520 Tonnen CO2 eingespart worden, was einer Autofahrt von vier Millionen Kilometern entspricht. Viele Schweizerinnen und Schweizer teilen in der andauernden Krise wieder mehr – ein deutliches Zeichen für mehr Solidarität, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz.


Produkte, die teuer in der Anschaffung sind und nur wenige Male im Jahr gebraucht werden, können auf der Online-Plattform Sharely gemietet werden. Das Geschäft in der Sharing-Community boomt. „Wir verzeichnen seit März eine starke Zunahme der Transaktionen zwischen unseren Nutzerinnen und Nutzern“, sagt Andreas Amstutz, Gründer und CEO der Sharely AG. Der Zürcher Unternehmer hat 2014 die Miet- und Vermietplattform Sharely gegründet, um den Sharing-Gedanken und eine ressourcenschonende Konsumkultur in den Schweizer Mainstream zu tragen – mit zunehmendem Erfolg, wie die letzten Monate zeigen. Um die Nachhaltigkeit seiner Nutzerinnen und Nutzer zu unterstreichen, hat Sharely zusammen mit der Schaffhauser ESU-services GmbH eine Analyse durchgeführt, um die Nachhaltigkeit des Teilens auf der Sharely-Plattform zu untersuchen.

Andreas Amstutz führt aus: „Wer über uns Gegenstände mietet, verzichtet auf den Kauf von Neu- und Occasionswaren, ein guter Ausgangspunkt für eine ressourcenschonende Lebensführung. Wir haben eine Umfrage bei den Mietern der meistvermieteten Objekte durchgeführt und in Erfahrung gebracht, ob sie ohne Sharely den Gegenstand käuflich erworben hätten oder nicht. Gleichzeitig haben wir analysiert, wie CO2-intensiv die meistvermieten Objekte sind. Zusammen mit den Werten aus der Nutzerumfrage konnten wir ermitteln, wie hoch die Einsparungen pro Mietvorgang pro Objekt-Typ sind.“

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine einzelne Miettransaktion im Schnitt so viel CO2 einspart, wie eine Autofahrt von über 500km verursacht. In den letzten drei Jahren hat die Sharing-Plattform so über 520 Tonnen CO2 eingespart, was einer Autofahrt von knapp 4 Millionen Kilometern entspricht.

Krise führt zu einem Umdenken

Der Trend des Teilens dürfte sich als Folge der jetzigen Krise noch beschleunigen, wie Amstutz betont: „Vieles deutet darauf hin, dass wir in der Schweiz auf eine Rezession hinsteuern. Zudem ist bereits heute die finanzielle Lage vieler Schweizerinnen und Schweizer kritisch. Die Vorteile der Shared Economy werden offenbar: Teilen bedeutet Solidarität, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Besitztum braucht Platz und bindet Kapital. Unsere Plattform entlastet einerseits die Mieter, andererseits auch die Besitzer von Gütern.“ Die organisch gewachsene Online-Plattform Sharely verzeichnet denn auch in den letzten Monaten ein rasantes Wachstum; monatlich kommen rund 1‘000 neue Produkte dazu. Die Betreiber sehen sich in ihrer Idee bestätigt und rechnen mit einem weiter anhaltenden Wachstum für 2020 und die kommenden fünf Jahre.

Über Sharely

sharely.ch ist die schweizweit grösste Miet- und Vermietplattform für Alltagsgegenstände. Gegründet 2014 teilen mittlerweile über 31’000 Schweizerinnen und Schweizer rund 22‘000 Objekte, welche unregelmässig genutzt werden. Sharely ist Teil der Sharing Economy und bietet eine moderne Plattform für den nachhaltigen, smarten und nachbarschaftlichen Konsum. Das Credo lautet: Vorhandene Ressourcen besser nutzen und gleichzeitig einen unkomplizierten Zugriff auf eine Fülle von Objekten zu gewähren – ganz gemäss dem Trend “nutzen statt besitzen”. Das Unternehmen wurde bereits mit diversen Preisen ausgezeichnet, z.B. dem  SwissUpStart-Challenge oder dem Publikumspreis in “Höhle der Löwen”.

Quelle: Medienmitteilung

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