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  • AutorenbildFlorian Hasler

10 Fragen an: FYN

Was ist die Geschäftsidee? Während die Ansprüche der Konsument*Innen bezüglich Transparenz, Qualität und Preiswertigkeit immer weiter steigen, erhöht sich der Druck auf die Landwirte mit ständig neuen Gesetzen und Vorgaben weiter. Zudem ändern sich mit dem Klimawandel die Umweltbedingungen schleichend. Wir bei FYN lösen das Problem, indem wir die landwirtschaftliche Produktion wieder gesellschaftsfähig machen. Indem wir den Markt analysieren und auf die Bedürfnisse der Endkonsumenten eingehen, sichern wir die Abnahme. Gleichzeitig unterstützen wir die Einführung neuer Sorten und Ansätze und fördern so die Unabhängigkeit der Landwirte.

Wie ist die Geschäftsidee entstanden? Bei unverarbeiteten Produkten wie z.B. Gemüse oder Früchte ist regionaler Konsum möglich und immer mehr im Trend. Bei verarbeiteten Produkten wie z.B. Hummus ist dies oft nicht möglich, da oft keine 100% lokalen Alternativen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig gibt es viele neue Kulturen, die sich für die ändernden Klimabedingungen ideal eignen, aber noch keinen Absatz finden. Wir wollen diese beiden Probleme verbinden und mit leckerem Hummus lösen.

Woher stammt das Startkapital des Startups? Wir haben zunächst privates Kapital investiert. Da wir aber noch Studenten sind, haben wir für die Skalierung der Produktion nun ein Crowdfunding gestartet.

Womit verdient das Startup Geld? Wir kaufen die Rohstoffe direkt von den Bauern und lassen diese weiterverarbeiten. Über Kommunikation und Marketing bieten wir dem Kunden die Möglichkeit, seine Produzenten zu kennen und lokaler zu konsumieren. Schlussendlich verkaufen wir unseren Hummus an Läden und Händler.

Wo liegt der USP (Alleinstellungsmerkmal) des Startups? Bis anhin ist unser Geschäftsmodell einzigartig in der Schweiz, da wir konkret die Convenience Branche ansprechen. Zudem führen wir Kulturen ein, die bis anhin noch nicht in der Schweiz etabliert waren (z.B. Kichererbsen).

Was war die bisher grösste Herausforderung? Da wir mit sehr kleinen Produktionsmengen angefangen haben, war der Markteintritt das Schwierigste. Unsere Produkte in die Läden bringen ist und bleibt eine Herausforderung.

Was war der bisher grösste Erfolg? Durch unsere Arbeit sind Bauern auf uns aufmerksam geworden und haben aus Eigeninitiative gefragt, ob wir ihre Produkte verarbeiten können. Dies freut uns sehr, da wir genau diesen Innovationsgeist auch bei den Landwirten vermehrt sehen möchten.

Was sind die nächsten Schritte? Falls wir unser Crowdfunding erfolgreich abschliessen können, möchten wir einen Onlineshop eröffnen. Zudem möchten wir in mehr Läden präsent sein, um unseren Bauern noch höhere Abnahmemengen garantieren zu können.

Die Schweiz ist ein guter Standort für Startups, weil… wir hier auf ein grosses Netzwerk und kurze Transportwege zählen können. Zudem ist die Schweiz sehr innovationsaffin und wir fühlen uns bestärkt in unseren Ideen.

Was kann die Schweiz für Startups besser machen? Da die Schweiz relativ klein ist, kann es schwierig sein, mit neuen Produkten auf dem Markt anzukommen. Zudem sind die gesetzlichen Regelungen teils sehr strikt und die Erfüllung aller Vorschriften benötigt sehr viel Aufwand.

Über Fyn

Fyn bringt Schwung und Innovation in die Schweizer Landwirtschaft. Wir fördern neue Kulturen wie z.B. Kichererbsen und verarbeiten diese zu leckeren Lebensmitteln. Bei uns produzieren Landwirte bodenschonend und zukunftsorientiert, ohne sich Sorgen um die Abnahme oder weitere Verarbeitung zu machen. Und die Konsument*Innen erhalten Produkte mit voller Transparenz und dem vollen Power der Natur.

Gegründet am: 01.02.2020 Firmensitz: Zürich Branche: Lebensmittelproduktion Die Gründer: Anik Thaler, 22, Co-Founder, Produktentwicklung und Marketing Theophile Messin, 23, Co-Founder, Strategie und Finanzen Anzahl Mitarbeiter: 2 Website: wemakeit.com/FYN-HUMMUS-FOR-SWITZERLAND

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